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Lernen ist ein individueller Akt, der von außen nicht erzwungen werden kann, ohne dass dabei die Persönlickeit eines Menschen Schaden nimmt.
Lernen geschieht von dem Moment der Vereinigung von Ei- und Samenzelle an. (Schon der Fötus im Bauch der Mutter lernt.) Wie alle anderen Lebewesen der Fauna muss auch der Mensch lernen, auf eigenen Füßen zu stehen. Das ist evolutionär so vorgesehen!
Lernen (ver-)endet beim Menschen jedoch häufig dann, wenn -evolutionär nicht vorgesehene- (Be-)Lehrer in das Leben der Lernenden treten, die alles besser wissen (wollen).
In dem Augenblick, in dem andere die Verantwortung für den Lernfortschritt eines Menschen mit Lehrplänen und Pensenlisten, mit organisierten Formen wie festgeschriebenen Lernzeiten und Lernräumen übernehmen, verlernt der Lernende das Selbst-Lernen. Wenn Fragen nach dem Warum und Wie die Organisation des Lern-Alltages stören, wird aus Lernen Lehrstoffkonsum mit unterschiedlicher Verdaulichkeit.
Wir glauben nicht, dass das Gras schneller wächst, nur weil man dran zieht. Lernen geschieht nicht besser, nur weil man Druck über Noten und Disziplinarmaßnahmen erzeugt.
Wir trainieren für die Zukunft:
Wir wissen nicht, was in Zukunft zur Lösung der individuellen Lebensaufgaben nützlich ist außer - der Fähigkeit, sich immer wieder neu auf Situationen einzustellen, die Herausforderungen anzunehmen und nach Lösungen zu suchen.
Dabei orientieren wir uns
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an den Gedanken humanistischer Psychologen wie z.B. Berne, Maslow, Perls, Watzlawik,
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an Erkenntnissen und Erfahrungen der Reformpädagogen wie z.B. Montessori, Parkhurst, Petersen, Salzmann oder Steiner und
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an den Ergebnissen der modernen Hirnfunktionsforschung (z.B. Hüter, Birkenbihl).
Dabei ist Selbstvertrauen die Grundlage. Nur wenn ich mir etwas zutraue, werde ich auch den Mut finden, Neues anzugehen.
Die Lern- und Lebens-Erfahrungen sind die persönlichen Werkzeugkisten. Für unterschiedliche Lebenssituationen benötigt ein Mensch unterschiedliche Werkzeuge, die in diesen Kisten angesammelt undgeordnet sind.
Fähigkeiten und Fertigkeiten sind die Werkzeuge. Basis-Werkzaug für jede zukünftige Lebenssituation ist die Kommunikation.
Das bedeutet:
- Ich muss gesprochenes Wort hören und verstehen können.
- Ich muss nachfragen können.
- Ich muss es lesen und aufschreiben können.
- Ich muss zuhören können, ohne gleich meine eigenen unbearbeiteten Konflikte einbringen zu müssen.
- Ich muss selbst sprechen und mich ausdrücken können.
- Ich muss meine Ziele formulieren können.
- Ich muss diskutieren, argumentieren, nachgeben und insistieren können.
Darum steht Kommunikation auch im Mittelpunkt unserer Lernzeit. Mit der Fähigkeit, Dich angemessen ausdrücken zu können, kannst Du alle anderen Aufgaben lösen.
Wir geben wenig Struktur vor.
- Wir bieten Platz und Zeit zur Kommunikation: Es gibt bei uns eine generelle Öffnungszeit und eine Kernarbeitszeit. Wir haben Klassenräume mit unterschiedlichem Lärmpegel, wir bieten moderierte Lernarrangement und von Dir frei gestaltete Lernsituationen. Wir bieten Dir Zeit, in Praktika Berufswelterfahrung zu sammeln.
- Wir bieten Kommunikationspartner an: Das sind wir und Deine MitschülerInnen.
- Wir bieten Gesprächsthemen an und freuen uns über neue. Wir haben vorstrukturiertes Material wie Pläne, Berichtsformulare, Arbeitsblätter. UNd wir haben sehr viel Freiarbeitsmaterial, das Du benutzen kannst. Und letztendlich freuen wir uns, wenn Du Themen mit in unser Projekt bringst, die bearbeitet werden wollen.
- Wir bieten Dir Zeit und Platz für Dich, damit Du mehr über Dich erfahren kannst. Dazu sind wir psychologisch ausgebildete Lernbegleiter, mit denen Du jederzeit auch Einzelgespräche führen kannst.
Du kannst bei uns vieles ausprobieren und trainieren. Du kannst bei uns erfahren, dass Du sehr wohl in der Lage bist, Dein Leben sinnvoll und zielgerichtet auszugestalten. Du kannst bei uns mit ganz kleinen Themen anfangen und immer mehr wachsen. Du kannst bei uns erfahren, wie es sich anfühlt, erfolgreich zu sein.
Wir Lernbegleiter
Wir stehen Dir als Lernbegleiter mit Lebens- und Berufserfahrung zu Diensten.
- Wir sagen Dir nicht, was Du tun sollst.
- Wir zeigen Dir nicht, was Du lernen musst.
- Wir bieten Dir neue Lernsituationen an.
- Wir irritieren.
- Wir stellen die Fragen, die Du Dich nicht traust, sie Dir zu stellen.
- Wir unterstützen Dich (auf Anforderung) beim Lösen Deiner Aufgaben, indem wir Fragen stellen (wo Du vielleicht schon Antworten erwartest).
- Wir verführen Dich zum Leben, Probleme lösen und Lernen.
- Wir lösen aber nicht Dein Problem!
- Wir unterstützen Dich beim Entdecken Deiner ungeahnten Möglichkeiten! Du erfährst, wozu Du Du fähig bist!
- Wir arbeiten mit Dir zusammen für Deinen Erfolg!
Das ist unser Verständnis von Menschenführung und Arbeit mit Menschen.
Entdecken musst Du Dich selbst!
Hast Du Lust auf Dich?
Alas, worauf wartest Du?
Wir freuen uns auf Dich!
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PS.: Gerne würden wir auf den Rest verzichten. Aber viele Menschen glauben, dass eine seriöse Selbstdarstellung ohne eine Powerpoint-Präsentation unmöglich sei. Für all jene und andere Interessierte gibt's hier alles noch einmal und etwas anders.
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